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...und so funktioniert's:

Die Idee hinter dieser Rubrik ist ganz einfach: Je mehr Leute ihren Senf zu einem beliebigen Film geben, umso umfassender, hilfreicher und interessanter wird diese Rubrik :-) Das ganze ist wirklich simpel: einfach den Titel eines Filmes, sowie den Regisseur (wenn bekannt) und den dazugehörigen Kommentar ins unten stehende Formular eintragen und absenden. Proffurthi.de wird das Geschriebene dann kurz darauf online stellen und gegebenenfalls mit weiteren Links ergänzen.



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...über's Internet ausleihen:



In der heimischen Videothek zu stehen und genau den Film nicht mehr zu bekommen, den man eigentlich anschauen möchte, ist wohl jedem Filmbegeisterten bekannt. Doch dagegen gibt es ein gutes Mittel: Filme über's Internet ausleihen - bei Amazon!. Während manchen Aktionswochen (zum Beispiel über Weihnachten) werden die kompletten Versandkosten von Amazon übernommen. Amazon bietet verschiedene Leihprogramme an, die alle im Grunde sehr ähnlich aufgebaut sind:
Gegen eine Gebühr schickt Amazon eine bestimmte Anzahl DVDs pro Monat bequem nach Hause - kostenlos, ohne Leihfrist, ohne Säumnisgebühren. Sobald eine geschaute DVD im versandkostenfreien Umschlag zurück gesandt wurde, wird der nächste verfügbare Film auf der eigenen Ausleih-Liste verschickt. Für Vielseher hält Amazon weitere attraktive Tarifmodelle bereit.






...die Favoriten:



Kritik auf einen Blick

Film-Titel (alphabetisch geordnet) Regisseur Kritiker/in
go! Der ewige Gärtner Fernando Mereilles Jochen Furthmüller
go! Domino Tony Scott Jochen Furthmüller
go! To end all wars Ernest Gordon Manuel Furthmüller
go! Zug des Lebens Radu Mihaileanu Jochen Furthmüller


Ernet Gordon: "To end all wars - Die wahre Hölle am River Kwai"

Dieser Film ist einer der beeindruckendsten Kriegsfilme die ich je gesehen habe. Genauso wie der Film "The Green Mile" geht er unter die Haut. Und zwar so sehr, dass man den Film nicht vergessen kann. Wahrscheinlich liegt es daran, dass es wohl der erste Kriegsfilm ist, der keine Partei als "gut" darstellt und auch keine Schuld zuweisst.

Vielmehr ist das Hauptmotiv des Filmes das Thema "Vergebung" - in einem Kriegsfilm ein sehr gewagtes Vorhaben. Der Regisseur David L. Cunningham (Sohn des Gründers der überkonfessionellen Missionsgesellschaft "YWAM = Jugend mit einer Mission" Loren Cunningham) hat es gerade wegen seines christlichen Hintergrundes gewagt, dieses Thema auf solch drastische Weise ins Gespräch zu bringen.

Da bei der Veröffentlichung des Filmes wenig Geld in Werbung und Öffentlichkeitsarbeit gesteckt wurde, ist er eher unbekannt. Wer ihn jedoch gesehen hat, empfiehlt ihn wärmstens weiter. Die hohe Zahl positiver Bewertungen im Internet sprechen für sich selbst.

Manuel Furthmüller, 25. Januar 200


Fernando Mereilles: "Der ewige Gärtner"

Ein englischer Diplomat in Kenia wird durch den Mord an seiner schönen Frau Tessa beruflich und privat völlig aus er Bahn geworfen. Als er versucht das Verbrechen aufzuklären, merkt er schnell, dass mächtige Pharmakonzerne und auch hohe Regierungskreise in den Tod seiner großen Liebe verwickelt waren.

Der Film versteht es ausgezeichnet die Balance zwischen einer anrührenden Liebesgeschichte und einer spannenden Verschwörungsgeschichte zu halten und stellt denn Zuschauer dabei immer wieder vor moralisch knifflige Fragen.

Wer Afrika liebt, auf Bücher von John Le Carre steht oder einfach nur Rachel Weisz und Ralph Fiennes toll findet, der sollte sich diesen preisgekrönten Film auf jeden Fall anschauen.

Jochen Furthmüller, 29. August 2006


Tony Scott: "Domino"

Die Protagonistin dieses Filmes ist einer realen Person nachempfunden: Domino Harvey, die aus wohlhabenden Kreisen stammte, und dann zur Kopfgeldjägerin in LA wurde.

Die erzählte Geschichte ist dann aber wohl eher der Fiktion zuzuordnen. Falls nicht, frage ich mich, woher die Unstimmigkeiten im Plot rühren. In Kürze: Die Kopfgeldjäger, die Teil einer Reality-Soap sind, jagen Räuber, die keine echten Räuber sind, und werden von der Mafia gejagt, die vom FBI gejagt werden.

Die Menge und Intensität von Brutalitäten und Kraftausdrücken empfand ich als anstrengend.

Vom Filmstil her ist es eine interessante Erfahrung, diesen Streifen gesehen zu haben. Der Regisseur verwendet zahlreiche Stilmittel, die man so nicht alle Tage sieht: Rückblenden, Erzählstränge, die sich im Nachhinein als nicht-wirklich erweisen, schnelle Schnitte und interessante Farbgebungen.

Insgesamt ein Film, den man eher nicht gesehen haben muss.

Jochen Furthmüller, 9. März 2006


Radu Mihaileanu: "Zug des Lebens"

"Zug des Lebens" ist einer der Filme, die ich mir aus eigenem Antrieb wohl nie angesehen hätte, weil es kein großer Blockbuster ist, der von einem großen Studio immens beworben wird. Und das wäre wirklich schade drum gewesen. Denn dieser Film ist wirklich ein überaus gelungener Film, der den Zuschauer zum einen glänzend unterhält und zum anderen nachdenklich stimmt.

Er handelt von einem jüdischen Dorf in Osteuropa, das im zweiten Weltkrieg beschließt, sich selbst zu deportieren. Dies scheint ihnen der einzige Weg zu sein, einer Deportation ins KZ durch die deutschen Besatzer zu entgehen. So wird in einer geradezu bizarren Aktion die eine Hälfte des Dorfes als Wehrmacht kompanie ausstaffiert und trainiert, während die andere Hälfte die Opferrolle übernimmt. Es folgt eine Reise in einem Zug, in der es zu urkomischen aber auch tief anrührenden Szenen kommt. Zuviel will ich hier nicht verraten, jedem Leser aber diesen Film sehr ans Herz legen. Es lohnt sich!

Jochen Furthmüller, 19. Januar 2006





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